Umweltprojekte

Das Sachgebiet Umwelt & Energie der Gemeinde Aschheim hat schon einige interessante Umweltprojekte verwirklicht:

Benjeshecken stellen eine sinnvolle Verwertungsmethode von anfallenden abgeschnittenen Ästen dar und sind gleichzeitig eine Bereicherung für das Ökosystem. Zwischen zwei Reihen von Pfählen (Pfahlabstand in der Reihe ca. 1 bis 2 m) werden Äste unterschiedlicher Dicke als Hecke aufgeschichtet. Auf diese Weise entstehen sehr dichte, fast zaunartige Hecken aus Totholz. Baumstümpfe, Laub oder auch Rasenschnitt können mitverwendet werden.

Doch was als Totholz beginnt, wird bald zum Leben erweckt. Vögel bauen darin ihre Nester, Igel finden Unterschlupf, und auch für etliche andere im Garten meist sehr nützliche Tiere bieten sich darin geschützte Winterquartiere. Außerdem ist es ein wahrer Tummelplatz für alle Wirbellosen, wie zum Beispiel Regenwürmer, Asseln oder Spinnen und Insekten. Durch diese rege Betriebsamkeit, aber auch durch das Zutun von Wind, Wetter und Vögeln, lagern sich immer mehr Samen aus dem Umland an. Die Hecke beginnt somit als eine Art Blanko-Lebensraum, der nach und nach von Tieren und Pflanzen besiedelt wird.

Im Rahmen eines Praktikanten- und Auszubildenden-Projektes wurde nun eine Benjeshecke an der Friedhofserweiterungsfläche in der Nähe des Insektenhotels errichtet. Hier kann der gemeindliche Bauhof dann abgeschnittene Äste aus den Grünpflegemaßnahmen verwerten.

Hier finden Sie verschiedene Aktionen und öffentliche Angebote aus der Gemeinde:

In der verlängerten Eichenstraße kann nun im Grünen unterrichtet werden. Mitten in der Natur und an der frischen Luft lernt es sich einfach viel anschaulicher und angenehmer als im normalen Klassenzimmer.

Steinblöcke, die aus unterschiedlichen Gesteinsarten hergestellt wurden, bilden die Sitzgelegenheiten für die Schüler und das Lehrerpult. Diese Gesteinsarten, die alle unterschiedlich aussehen und sich unterschiedlich anfühlen, können direkt in den Unterricht mit einbezogen werden.

Das Klassenzimmer liegt günstig inmitten vieler unterschiedlicher Lebensräume, welche beim Unterricht der 1. bis 4. Klassen genauer untersucht werden sollen. Der Tümpel, der Wald und die Blumenwiese nebenan bieten Lebensräume und Nahrungsquellen für diverse Pflanzen und Tiere. Durch echte Beispiele aus der Natur sollen den Kindern hier spielerisch die Themen aus dem Heimat- und Sachunterricht übermittelt werden.

Ebenso befindet sich vor Ort das Lehrbienenhaus, welches durch Frau Mulki betreut wird. Hier kann den Kindern erläutert werden, warum Bienen so wichtig für das Ökosystem sind und wie wir uns für die Artenvielfalt einsetzen können. Auch die Aufgabe von Ausgleichsflächen soll den Schülern frühzeitig beigebracht werden.

Neu gepflanzte Bäume sollen Schatten für das grüne Klassenzimmer spenden und auch beim Lernen der heimischen Gehölze unterstützen.

 

Die öffentlichen Obstbäume im gesamten Gemeindegebiet werden aktuell mit gelben Bändern markiert. Dort ist Pflücken für Jedermann ausdrücklich erlaubt.

An ein paar Verhaltensregeln muss man sich dabei trotzdem halten:

  • Ernten Sie ausschließlich von Bäumen, die das gelbe Band tragen
  • Gehen Sie beim Pflücken behutsam mit den Bäumen um
  • Ernten Sie nur, was in Reichweite Ihrer Hände hängt oder bereits am Boden liegt
  • Sie ernten unter eigenem Risiko. Achten Sie beim Betreten der Wiese auf Bodenunebenheiten und herumliegendes Obst und beim Pflücken auf Wespen, Bienen und andere Tiere.
  • Ernten Sie nur so viel, wie Sie tatsächlich verbrauchen können
  • Prüfen Sie, ob das Obst noch gut ist, aber lassen Sie sich von kleinen Makeln nicht abschrecken. Braune Stellen können Sie einfach wegschneiden. Waschen Sie die Früchte vor dem Verzehr gründlich ab.
  • Ernten Sie nur reifes Obst

Die markierten Bäume finden Sie zum Beispiel am Heimstettner Weg, an der Jedovnicestraße und beim Bodermohaus.

Die Aktion „gelbe Bänder“ sorgt bereits in ganz Deutschland dafür, dass mehr Obstbäume abgeerntet werden und das heimische Obst verwertet wird.

Viel Spaß beim Pflücken!

Selbst das spannendste Buch verstaubt irgendwann im Regal…
…deshalb wurden nun in Aschheim Mitte und im Dornacher Park öffentliche Bücherschränke aufgestellt. Dort gibt es keine Büchereiausweise oder ähnliches. Hier kann jeder vorbeikommen und sich ein Buch herausnehmen, das ihm gefällt. Ebenso können gut erhaltene Bücher aus dem eigenen Haushalt in den Bücherschrank hineingestellt werden.
Öffentliche Bücherschränke leben von der Dynamik des Tauschens und ihr Sortiment ist nie gleich. Was für den Einen uninteressant scheint, kann zum neuen Lieblingsbuch des Anderen werden.
Durch das Wiederverwenden von alten Telefonzellen, wurde das wichtige Thema Nachhaltigkeit hier gleich doppelt umgesetzt.

Ein großes Dankeschön nochmals an die Schülerinnen und Schüler der 8. Klasse aus dem Kunstzweig der St.-Emmeram-Realschule, welche die Bücherschränke wunderschön gestaltet und bemalt haben!

Die Vor- und Nacharbeit wurde durch die Mitarbeiter des Bauhofes Aschheim geleistet, welche die Telefonzellen von außen und innen abgeschliffen, sie mit Holzregalen ausgestattet und die Standorte für die Bücherschränke vorbereitet haben.

Aus Respekt vor dieser tollen Leistung bitten wir darum, die Bücherschränke gut zu behandeln, nicht zu zerstören und keinen Müll dort zu entsorgen.

Die Gemeinde Aschheim wünscht viele entspannte Stunden vor einem interessanten Buch.

Frohes Lesen!