Hinweise/Informationen rund um die Abfallwirtschaft

Bitte beachten Sie, dass die Rest-und Bioabfalltonnen und "Gelben Säcke" am Tag der Abholung um 6.00 Uhr morgens bereitgestellt werden müssen.
Bei nicht rechtzeitiger Bereitstellung kann nicht gewährleistet werden, dass die zu entsorgenden Abfälle,
Rest- und Biomüll und "Gelben Säcke", auch tatsächlich abgefahren werden können.
 

Für jedes anschlusspflichtige Grundstück muss für Bewohner (Haupt- oder Nebenwohnsitz) in Privathaushalten mindestens folgende Restmüllkapazität bei 14-tägiger Leerung bereitstehen:

  • bis einschließlich 2 Personen 40 l
  • bis einschließlich 4 Personen 60 l
  • bis einschließlich 6 Personen 80 l
  • bis einschließlich 8 Personen 120 l
  • über 8 Personen pro Person zusätzlich 10 l 

Folgende Behältnisse werden gestellt:             
40 l, 60 l, 80 l, 120 l, 240 l, 1.100 l             

Für alle Einrichtungen - außer privaten Haushaltungen - wird gemäß § 7 Satz 4 GewAbfV die mind. erforderliche Restmüllkapazität pro Woche nach folgenden Grundsätzen ermittelt:

  • Krankenhäuser, Kliniken und ähnliche Einrichtungen 7,5 l pro Bett
  • Schulen, Kindereinrichtungen und ähnl. Einrichtungen 1,0 l pro Kind / Aufsichtspersonal
  • Öffentliche Verwaltungen, Geldinstitute und ähnl. Einrichtungen 4,0 l pro Beschäftigten
  • Gaststättenbetriebe, Imbisse und ähnl. Einrichtungen 10,0 l pro Beschäftigten / Inhaber
  • Beherbergungsbetriebe, Hotels und ähnl. Einrichtungen 5,0 l pro Bett
  • Sonstiges 10,0 l pro Beschäftigten 

Die Literzahlen verdoppeln sich bei 14-tägiger Leerung.
Folgende Restmüllbehältnisse werden gestellt: 40 l, 60 l, 80 l, 120 l, 240 l, 1.100 l
 

Biotonne: 7-/14-tägige Leerung
Durch die Nutzung der Biotonne wird eine Reduzierung des Restmülls erreicht. Folgende Behältnisse werden auf freiwilliger Basis gestellt: 60 l, 80 l, 120 l, 240 l.

Die Biotonne richtig befüllen!
Derzeit wird der gesamte Bioabfall des Landkreises München und ein Teil des Münchner Bioabfalls in einer Bioabfall-Vergärungsanlage verarbeitet. Dabei entstehen Wärme und Strom sowie ein güteüberwachter Kompost.
Der Anteil an Störstoffen in der Bioabfall-Vergärungsanlage ist jedoch sehr hoch und liegt derzeit bei 18 %, das entspricht einer durchschnittlichen Jahresmenge von ca. 5.650 Tonnen. Störstoffe sind unter anderem Plastik, Sand, Metallschrott und andere Schwerstoffe wie Steine.

Um den Anteil an Störstoffen zu reduzieren, dürfen folgende Abfälle NICHT über die Biotonne entsorgt werden:
Eierschalen, Schalen von Nüssen, Zweige und Äste (mit Durchmesser größer 1 cm) Wurzeln, (keine Wurzelstöcke) Knochen; Milchtüten, Saftverpackungen, Glas, Blech, Porzellan- und Tongefäße, Alufolie und Plastiktüten (auch keine biologisch abbaubaren), Illustrierte, Kartonagen, Prospekte; Haustierstreu, Staubsaugerbeutel, alle Arten von Asche, Hygieneartikel und Windeln, Kehricht, Sand, Steine, Erden, Streusplitt.
 

Nicht in Biotonnennutzung sondern in die Restmülltonne gehören:

Kleintierstreu (Stroh / Heu von Hasen oder Meerschweinchen, Katzenstreu, Vogelsand, etc.), Rasenschnitt und andere Gartenabfälle. Der Hinweis „Biologisch abbaubar“ auf manchen Verpackungen ändert daran nichts.

In die Biotonne dürfen folgende Materialien gegeben werden:
Obst-, Salat- und Gemüseabfälle, Schalen von Südfrüchten, verdorbene Lebensmittel, Fisch, Fleisch, Tee, Kaffeesatz und -filter, Brot- und Gebäckreste, Topf- und Schnittblumen, Pflanzen, Grasschnitt (in kleinen Mengen), Taschentücher und Handtücher aus Papier, Küchenpapier, Zeitungspapier zum Einwickeln.

Folgendes darf nicht in die Biotonne geworfen werden:
Hochglanzpapier, Holzspäne von unbehandeltem Holz, Unkräuter, Moos, Fall-/Kernobst, Laub und Grasschnitt in größeren Mengen und andere Gartenabfälle können am Wertstoffhof Aschheim oder bei der Grüngutabgabestellt am Pointweg in Dornach kostenlos während der Öffnungszeiten abgegeben werden.

Damit lassen sich auch die Kosten für die Entleerung der Biotonne, die in den Müllgebühren einkalkuliert sind, im Rahmen halten, denn die Entsorgung des Inhalts der Biotonnen ist sechsmal so teuer wie die Entsorgung über die Grüngutcontainer am Wertstoffhof!

Die Auslieferung der Restmüll- und Biotonnen findet immer zum 1. des Monats statt. Dadurch muss die Bestellung der Tonnen immer bis zum 20. des Vormonats bei der Gemeinde eingegangen sein, ansonsten bekommt man die Tonnen erst im darauffolgenden Monat ausgeliefert.

Hier finden Sie den

Antrag zur Neuanmeldung / Änderung von Restmüll- und Biotonnen für Privathaushalte

sowie den

Antrag zur Neuanmeldung / Änderung von Restmüll- und Biotonne für Gewerbebetriebe.
 

Auslieferung der Papier- oder Leichtverpackungstonnen (LVP)

findet immer zum 1.des Monats statt.

Dadurch muss die Bestellung der Tonnen immer bis zum

15. des Vormonats bei der Gemeinde eingegangen sein, ansonsten

bekommt man die Tonnen erst im darauffolgenden Monat ausgeliefert.

Hinweis:
Die Papiertonne gibt es nur in der Größe 1.100 l = 1,1 cbm.

Klicken Sie hier zum Öffnen des Antrages.

Die "Gelben Säcke" werden seit Mitte August nur noch über den Wertstoffhof ausgegeben. Wir bitten alle Bürgerinnen und Bürger um Verständnis, dass die "Gelben Säcke" bedarfsgerecht ausgeben werden und nicht jeder eine unbegrenzte Zahl an "Gelben Säcken" mitnehmen kann. Diese Ausgabepraxis soll in erster Linie den Missbrauch eindämmen.

Leider kommt es immer wieder vor, dass die kostenlosen „Gelben Säcke“ zweckentfremdet werden, wie beispielsweise für Kleidersammlung, Laubsammlung, als Restmüllsack, Abdeckfolie und vieles mehr.
Wir möchten Sie bitten, sorgfältig mit den „Gelben Säcken“ umzugehen.

Die "Gelben Säcke" für die Sammlung von Verkaufsverpackungen werden im 14-tägigen Turnus abgeholt.

Die Gemeinde Aschheim weist ausdrücklich darauf hin, dass die Abfuhr des "Gelben Sackes" über

ELS Europäische Linzensierungssystem
Margaretenstraße 1
53175 Bonn
Tel. 0228/299714-00
www.els-systeme.de

vergeben und bezahlt wird.

Die Gemeinde Aschheim steht für diese Dienstleistung  nicht in der Verantwortung, deshalb bitten wir Sie sich mit der oben genannten Firma in Verbindung zu setzen!

Windelsäcke werden nur noch im Rathaus während der Öffnungszeiten ausgegeben.

Der Verkauf am Wertstoffhof wurde eingestellt.

Vermeiden, Trennen, Entsorgen und Wiederverwerten – der sorgsame Umgang mit Abfällen ist für viele schon längst zur Selbstverständlichkeit geworden. Aus gutem Grund, denn Rohstoffe sind kostbar.
Damit Sie sich mit der Abfallwirtschaft in Aschheim vertraut machen können, hat die Gemeinde einen informativen und praktikablen Abfallratgeber zusammengestellt, welcher Ihnen auch wertvolle Tipps zur Mülltrennung gibt.

Der Abfallratgeber ist im Rathaus erhältlich oder hier auf der Homepage.
 

Zum Öffnen der Informationen klicken Sie hier.
 

In der Gemeinde Aschheim findet 2 x pro Jahr, jeweils im Frühjahr und Herbst, die Sperrmüllabholaktion statt.

Der nächste Termin ist Mitte Oktober 2021.

Aufgrund der aktuellen Situation können Sie das Antragsformular zur Abgabe des Sperrmülls hier auf unserer Homepage online ausfüllen.

Die Rückgabe des ausgefüllten und unterschriebenen Antragsformulars mit Angabe der Größen (Breite, Höhe, Tiefe) muss bis spätestens 07.10.2021 per Mail an umwelt(@)aschheim.de erfolgen.
Später eingegangene Anträge können nicht mehr berücksichtigt werden.  

Nur nach vorangegangener Anmeldung im Umweltamt wird Ihr Sperrmüll abgefahren.

Es wird kein Altmetall und Elektroschrott entgegengenommen.
Das Volumen soll pro Haushalt nicht mehr als 2 cbm betragen.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne unter 089 / 90 99 78-34 zur Verfügung.

Das Geschirrmobil besteht seit 1991.

Das Geschirrmobil kann von ortsansässigen Vereinen und Firmen reserviert und ausgeliehen werden.

Für Aschheimer und Dornacher Bürger besteht die Möglichkeit der Einzelgeschirrausleihe.

Die jeweils anfallenden Gebühren
können Sie bei
Frau Jutta Huber
Tel.: 089/90 99 78 - 500,
E-Mail: bauhof(@)aschheim.de
erfragen.
 

Um den öffentlichen Grund sauber zu halten, stehen im Gemeindegebiet ausreichend Hundetoiletten zur Verfügung. Diese sind mit einem Tütenspender sowie Abfallbehälter ausgestattet und werden regelmäßig von den Mitarbeitern des gemeindlichen Bauhofs geleert und mit neuen Tüten bestückt.

Wir möchten daher alle Hundebesitzer bitten, das Angebot der Hundetoiletten auch zu nutzen!

Die Standorte der Hundetoiletten entnehmen Sie bitte unserem interaktiven Geosystem.

 

Hier finden Sie die Broschüre des Landkreises München "Die neue Trennliste für die Bioabfallvergärungsanlage Kirchstockach".
 

10 goldene Regeln, um Lebensmittelabfälle zu vermeiden.

Jedes achte Lebensmittel, das wir kaufen, werfen wir weg.
Du kannst das ändern.

Klicken Sie hier zum Öffnen der Broschüre des Bundesministeirums für Ernährung und Landwirtschaft.
 

Klicken Sie hier, um die Informationen vom Bayerischen Landesamt für Umwelt zu lesen.