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Vogel des Jahres 2019 - Die Feldlerche

Es kommt selten vor, dass ein Vogel zum zweiten Mal als Vogel des Jahres ausrufen wird. Die Feldlerche war es schon einmal, und zwar 1998. Schon damals warnte der Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) davor, dass der begabte Himmelsvogel in vielen Gebieten Deutschlands selten oder gar aussterben wird. Seitdem ist mehr als jede vierte Feldlerche aus dem Brutbestand in Deutschland verschwunden.

Wer eine sitzende Feldlerche auf dem Boden entdecken möchte, braucht ein gutes Auge. Denn mit nur 16 bis 18 Zentimetern Körperlänge und der beige bis rötlich-braunen Gefiederfärbung an der Oberseite ist sie gut getarnt.
Männchen singen meist während des Fluges. Da der Vogel dabei auf eine Höhe von meist 50 bis 200 Metern steigt, scheint sein Gesang direkt aus dem Himmel zu kommen. Singt eine Feldlerche hingegen am Boden, handelt es sich häufig um ein Weibchen.
Die Gesangs-Saison der Feldlerche beginnt bereits im Januar oder Februar und endet Ende Juli. Sie trällert von der Morgendämmerung bis zum Abend. Einst galten die kleinen Vögel wegen ihres frühen Starts in den Tag als natürliche Wecker.

Quelle: NABU, LBV