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Kontakt:

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Frau Eleanor Hagen:
Telefon: 089/90 99 78 - 63
Telefax: 089/90 99 78 - 863
E-Mail: integration(@)aschheim.de

Büro des Asyl-Helferkreises-Aschheim:

Die Bürozeiten des Asyl-Helferkreises-Aschheim, AHA!, in der Alpenstr. 57, UG
(Tel. 905 29 841) sind jeweils montags von 15.00 - 17.00 Uhr.

Neue Website des Landkreises München

Diese bietet ab sofort allen Bürgerinnen und Bürgern im Landkreis München einen Überblick über die wichtigsten Fragen zum Thema Asyl und Integration, vor allem aber auch detaillierte Informationen zur jeweiligen Situation vor Ort samt Kontaktmöglichkeiten zu Helferkreisen und wichtigen Ansprechpartnern in den Rathäusern.

Hier werden Sie zur Website weitergeleitet. 

Information der Gemeinde Aschheim vom August 2019:
Nach der Flüchtlingswelle im Herbst 2015 ging der Landkreis München im Jahr 2016 von
6.000 unterzubringenden Personen aus, von denen entsprechend dem damals festgelegten
Verteilungsschlüssel nach Einwohner 155 von der Gemeinde Aschheim unterzubringen waren.
Heute liegt der Verteilungsschlüssel bei 116 Personen.

In Aschheim und Dornach sind derzeit 133 Plätze für die Unterbringung von Asylbewerbern, Flüchtlingen und unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen vorhanden - eine zentrale und eine dezentrale Unterkunft in Dornach und 7 weitere dezentrale Unterkünfte in Aschheim.
Hiervon sind aktuell etwa 90 % der Plätze belegt. Es handelt sich um Menschen aus 10 Herkunftsländern. Davon sind gut ein Drittel unbegleitete minderjährige Flüchtlinge oder Familien.

Die seit Mai 2015 bestehende Container-Gemeinschaftsunterkunft im Gewerbegebiet Dornach mit über 80 Plätzen wurde bis Ende des Jahres 2016 vom Landratsamt genehmigt. Eine Erteilung des gemeindlichen Einvernehmens auf Verlängerung der Anlage wurde bis maximal 31.12.2019 vom Gemeinderat beschlossen. Die Gemeinde hat einer weiteren Verlängerung  bis zum 30.06.2025 bereits zugestimmt und diese dem Landratsamt weitergeleitet.

Einige der dezentralen Unterbringungen (Wohnungen) hat die Regierung von Oberbayern von Privatpersonen angemietet.
Zusätzlich vermietet auch die Gemeinde Aschheim seit September 2016 die Immobilie an der Ismaninger Straße 1 an den Freistaat Bayern als Unterbringungsmöglichkeit.
Zentral am Marktplatz sind dort im "Schmidbauerhof" zwischen 18 und 22 Personen untergebracht.
Der Weg der dezentralen Unterbringung Schutzsuchender ist für alle Beteiligten kein einfacher, doch sehr förderlich für ein Miteinander aller Menschen in Aschheim.

Die Gemeinde Aschheim möchte eine gelingende Integration aller Schutzsuchenden unterstützen und hat deshalb eine eigene Stelle für den Bereich Asyl geschaffen. Um die Menschen dauerhaft in die Gesellschaft mit einzubeziehen und ihnen eine umfassende und gleichberechtigte Teilhabe in allen gesellschaftlichen Bereichen zu ermöglichen, kümmert sich eine Mitarbeiterin täglich um ihre Belange wie persönliche Besuche in den Unterkünften, Begleitung bei Behördengängen und Arztterminen, Beratung zu kulturellen Unterschieden und Gegebenheiten etc.


Asylbewerberunterbringung in Aschheim
Der Gemeinderat hat in seiner öffentlichen Sitzung am 16.06.2016 nach ausführlicher Diskussion mehrheitlich folgenden Beschluss gefasst:
Der Gemeinderat beschließt die Erstellung einer Gemeinschaftsunterkunft mit zwölf Modulen für Wohnen und zwei Modulen für Gemeinschaftsnutzung (Waschmaschinen/ Büro/ Aufenthalt) in der im Plan vorgelegten Form am Standort Flurstück 224/ 39 (Alpenstraße am Parkplatz gegenüber Pflegeheim). Der genaue Standort auf dem Flurstück wird nach Mutterbodenabtrag vom Bau- und Umweltausschuss festgelegt.

Informationen finden Sie unter helferkreis-aschheim.de


Resolution der Gemeinde Aschheim vom 28.09.2015


Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger aus Aschheim und Dornach,

der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 25.02.2016 zur Asylbewerberunterbringung in unserem Gemeindegebiet beraten. Vorausgegangen waren intensive, konstruktive Gespräche in Klausurtagungen des Gemeinderates, die ein gemeinsames Ziel verfolgten: Dezentrale Unterbringung von Asylbewerbern und Flüchtlingen in unserem Gemeindegebiet!
Von den nach der weiterhin gültigen Prognose des Landratsamtes München, Stand 04.02.2016, bis Ende 2016 im Landkreis unterzubringenden 9.000 Asylbewerbern und Flüchtlingen, entfallen auf die Gemeinde Aschheim 231 unterzubringende Personen.

Einstimmiger Beschluss des Gemeinderates vom 25.02.2016:

„Der Gemeinderat beschließt,

  • eine Fortführung der Überbrückungsunterkunft am Einsteinring 30 in Dornach über den 31.05.2016 hinaus ist seitens der Gemeinde Aschheim entsprechend der Resolution vom 28.09.2015 nicht vorgesehen;
  • sofern ein Antrag auf Verlängerung der Containeranlage an der Karl-Hammerschmidt-Straße eingeht, hierfür die Erteilung des gemeindlichen Einvernehmens maximal bis zum 31.12.2019 in Aussicht zu stellen;
  • folgende gemeindeeigene Grundstücke in bebautem Zustand für die weitere dezentrale Asylbewerberunterbringung in Aschheim vorzusehen:

    1. Priorität:
    FlNr. 227/45 sowie die angrenzenden gemeindeeigenen Flurstücke (am verlängerten
                        Herzogstandbogen)
    FlNr. 244/9 (ehemalige Squashhalle Am Sportpark)

    2. Priorität:
    FlNr. 1523/14 (künftige Kindergartenfläche südl. Abfanggraben)
    FlNr. 244/Teilfl. (künftige Wohnbaufläche an der Jedovnicestraße);
  • Räumlichkeiten im Gebäude Ismaninger Straße 1 dem Landratsamt München zum Zwecke der Asylbewerberunterbringung anzubieten;
  • beauftragt den 1. Bürgermeister und die Verwaltung, mit der Prüfung einer möglichen Bebauung auf den gemeindeeigenen Grundstücken und
  • beauftragt den 1. Bürgermeister, mit Privateigentümern bei in Betracht kommenden Grundstücken Gespräche zu führen und hierüber den Gemeinderat in einer der nächsten Sitzungen zu unterrichten.“

Allen Gemeinderatsmitgliedern, aber auch mir als Bürgermeister ist durchaus bewusst, dass wir durch diese Art der Unterbringung von Schutzsuchenden nicht den einfachen, sondern den mit vielen Nachbarkontakten sicherlich komplizierteren, aber auf Dauer in unseren Augen besten Weg der Integration schaffen werden.

Wir bitten um Ihre Mithilfe, diese Herausforderungen zu bewältigen!

Thomas Glashauser
1. Bürgermeister, im Namen des Gemeinderates

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