Gemeinde Aschheim

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BaumfÀllungen im privaten Bereich

In der Gemeinde Aschheim gibt es keine Baumschutzverordnung welche den Erhalt von BĂ€umen regelt. Jedoch sind Aussagen zum Baumbestand in der Regel in den verschiedenen BebauungsplĂ€nen (GrĂŒnordnungsplĂ€nen) festgelegt. Hier sind der Erhalt von BĂ€umen bzw. das Vorgehen bei deren Beseitigung sowie eventuelle Ersatzpflanzungen geregelt. Sind im privaten Bereich BaumfĂ€llungen vorgesehen, so werden diese nach den Vorgaben in dem betreffenden Bebauungsplan behandelt. Die BebauungsplĂ€ne können in der Bauverwaltung eingesehen werden.

FĂŒr Bereiche in denen kein Bebauungsplan vorliegt oder wenn keine Aussagen zum Erhalt des Bestandes enthalten sind, entscheidet der EigentĂŒmer ĂŒber den Erhalt oder die FĂ€llung von BĂ€umen.

Vor jeder geplanten BaumfÀllung möchten wir Sie bitten, sich mit dem SG Umwelt, Frau Katja Zeeck, Tel. 089 / 90 99 78 - 22 in Verbindung zu setzen.

Hinweis:
Nach § 39 Abs. 5 Bundesnaturschutzgesetz ist es verboten, BĂ€ume, die außerhalb des Waldes, von Kurzumtriebsplantagen oder gĂ€rtnerisch genutzten GrundflĂ€chen stehen, in der Zeit vom 1. MĂ€rz bis zum 30. September abzuschneiden.

Von diesem Verbot ausgenommen sind schonende Form- und Pflegeschnitte zur Gesunderhaltung der BĂ€ume (z. B. Entfernung von Totholz, beschĂ€digten Ästen, sog. Sommerschnitt von ObstbĂ€umen). Erlaubt ist das ZurĂŒckschneiden grundsĂ€tzlich auch auf gĂ€rtnerisch genutzten GrundflĂ€chen im Rahmen der gĂ€rtnerischen Nutzung, also z. B. in einem typischen Hausgarten oder einer Kleingartenanlage. DarĂŒber hinaus gibt es weitere AusnahmegrĂŒnde, z. B. sind Maßnahmen zur GewĂ€hrleistung der Verkehrssicherheit erlaubt, wenn sie im öffentlichen Interesse nicht auf andere Weise oder zu anderer Zeit durchgefĂŒhrt werden können.

Sollte ein Baum aktuell von Tieren z. B. als Nistplatz genutzt werden, können weitere EinschrÀnkungen möglich sein.

MerkblÀtter

Hummeln, Wespen, Hornissen - gefÀhrlich oder gefÀhrdet?

Igel - stachelige Gartenhelfer

Die "Igelzeit" kommt, wenn der Sommer geht. Zu Beginn des Herbstes trifft man hĂ€ufiger Igel an als sonst, da die Tiere sich in dieser Zeit Winterspeck anfressen und deshalb besonders intensiv nach Nahrung suchen mĂŒssen. Was tun, wenn man bei einsetzendem Frost noch einen kleinen Igel findet? HĂ€ufig werden untergewichtige Igel aufgenommen, um sie im Haus zu ĂŒberwintern. Abgesehen davon, dass die Pflege von Igeln viel Erfahrung erfordert, ist letztlich der Erfolg solcher Aktionen gering. Besser ist es, die Stacheltiere in der Natur zu belassen.

Es gibt auch andere Möglichkeiten, ihnen zu helfen.
Igel brauchen vor allem artgerechte LebensrĂ€ume. Besonders im eigenen Garten kann man viel fĂŒr das kleine SĂ€ugetier tun.

Gestalten Sie Ihren Garten wenigstens in Teilbereichen naturnah. Verzichten Sie auf Pflanzenschutzmittel und auf "Schneckenkorn". Nur wenn der Igel genĂŒgend gesunde Nahrung findet, wird er sich dort auch auf die Dauer wohlfĂŒhlen.

Ein wenig Unordnung im Garten hilft den Igeln. Lassen Sie Laubhaufen liegen, wo sie nicht stören. Mit Reisig, Ästen und Laub können Sie auch eine "Igelburg" bauen. Das spart uns Zeit und dem Igel hilft es. Denn wer will schon, dass ihm ausgerechnet mit beginnendem Winter sein Haus ĂŒber dem Kopf weggerĂ€umt wird?

Tausende von Igeln sterben jĂ€hrlich auf unseren Straßen. Besonders im Herbst sind die Verluste sehr hoch. Fahren Sie in dieser Jahreszeit besonders vorsichtig. Helfen Sie mit, durch rĂŒcksichtsvolle Fahrweise die Igelverluste auf unseren Straßen zu mindern.

Sperrfrist zur FÀllung v. BÀumen, Hecken u. Gehölz

Maßnahmen und Projekte

Natur und Landschaft

  • Ankauf von Wald und landwirtschaftlichen FlĂ€chen fĂŒr die Renaturierung und den Arten- und Biotopschutz
  • Erwerb des Naturschutzgebietes "VogelfreistĂ€tte"
  • Erwerb von grĂ¶ĂŸeren landwirtschaftlichen FlĂ€chen sĂŒdlich des Speichersees zur Reanaturierung
  • Wiederherstellung frĂŒher vorhandener Alleen
  • Wiederherstellung frĂŒher vorhandener BĂ€che (Hachinger Bach, Aschheimer Bach, MĂŒhlbach)
  • Anpflanzungen von Hecken
  • westliche Erweiterung des Gemeindewaldes
  • Teilnahme der Gemeinde Aschheim an der BUGA 2005

BUGA Projekt der Gemeinde Aschheim:

Renaturierung des ehemaligen Hachinger Baches/Aschheimer Baches/MĂŒhlbaches
Infolge des Baus des Speichersees und des Abfanggrabens um 1927 wurde das Grundwasser in diesem Einzugsbereich stark gesenkt. Dadurch sind zahlreiche frĂŒher vorhandene BĂ€che versiegt, so auch das EndstĂŒck des Hachinger Baches, der in den Aschheimer Bach/MĂŒhlbach mĂŒndete. Der gemeindliche Bauhof renaturierte Teilbereiche dieser ehemaligen BachlĂ€ufe. Ein StĂŒck der Geschichte der Landschaft Aschheims wird somit wiederbelebt.

Tierbeobachtungshaus

Innenansicht

Westlich des Gemeindewaldes befindet sich das in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Aschheim und des Landesbundes fĂŒr Vogelschutz 1997 errichtete Tierbeobachtungshaus mit NistkĂ€sten fĂŒr Vögel, Behausungen fĂŒr Bienen, Wespen und Hornissen sowie Futter- und ÜberwinterungskĂ€sten fĂŒr Igel.
Vom Inneren des Hauses kann man die Tiere durch Glasscheiben beobachten. GanzjÀhrige Besichtigung nach Absprache mit Herrn Bartl, Tel.: 089/ 903 74 36.

Lehrbienenhaus

Im Jahr 1996 wurde in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Aschheim, der Volkshochschule im Osten des Landkreises MĂŒnchen (VHS OLM) und einem Aschheimer Imker das Lehrbienenhaus an der verlĂ€ngerten Tannenstraße errichtet.

Zweck des Lehrbienenhauses ist es, Kindern und Erwachsenen den Beitrag der Bienen fĂŒr die Erhaltung der Artenvielfalt sowie den Alltag eines Bienenvolkes einmal aus der NĂ€he zu vermitteln.

Ökokonto

Die Gemeinde Aschheim hat bereits im Jahr 1998 damit begonnen, zum Ausgleich von Baumaßnahmen ein Ökokonto aufzubauen, das laufend fortgeschrieben wird. Ein wichtiges Ziel dabei ist die Anpflanzung von GrĂŒninseln in der freien Landschaft.

Filmdokumentation "Speichersee"

EU Vogelschutzgebiet und Ramsargebiet

Ein Jahr lang hat der Aschheimer Dokumentarfilmer Christian Herrmann zusammen mit dem Ornithologen Dr. Helmut Rennau und einem Team des Bayerischen Rundfunks das Leben am Aschheimer Speichersee beobachtet. Die Dokumentation berichtet z.B. ĂŒber den seltenen ZwergsĂ€ger, die Kinderstube der Schwarzhalstaucher, ĂŒber die Kormorankolonie oder auch den Liebestanz der Eintagsfliegen. Der Film aus der Sendereihe „Welt der Tiere, Zwischenstopp in Oberbayern - Zugvögel an der A 99“ kann in der GemeindebĂŒcherei als DVD bzw. VHS ausgeliehen werden.