Gemeinde Aschheim

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Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Frau Monika Schr├Âder-Richter:
Telefon: 089/90 99 78 - 42
Telefax: 089/90 99 78 - 842
E-Mail: monika.schroeder-richter(@)aschheim.de


B├╝ro des Asyl-Helferkreises-Aschheim:
Die B├╝rozeiten des Asyl-Helferkreises-Aschheim, AHA!, in der Alpenstr. 57, UG
(Tel. 905 29 841) sind jeweils montags von 15.00 - 17.00 Uhr.

Neue Website des Landkreises M├╝nchen

Diese bietet ab sofort allen B├╝rgerinnen und B├╝rgern im Landkreis M├╝nchen einen ├ťberblick ├╝ber die wichtigsten Fragen zum Thema Asyl und Integration, vor allem aber auch detaillierte Informationen zur jeweiligen Situation vor Ort samt Kontaktm├Âglichkeiten zu Helferkreisen und wichtigen Ansprechpartnern in den Rath├Ąusern.

Hier werden Sie zur Website weitergeleitet. 

Informationen von Herrn 1. B├╝rgermeister Glashauser zum Thema "Asyl" vom 22.09.2016:

Sehr geehrte Aschheimer und Dornacher Mitb├╝rgerinnen und Mitb├╝rger,

die Bilder von ankommenden Fl├╝chtlingen am M├╝nchner Hauptbahnhof haben Sie, auch wenn circa schon ein ganzes Jahr vergangen ist, bestimmt noch sehr genau in Erinnerung.
Die Fl├╝chtlingswelle, die Bayern erreichte, machte auch vor unserer Gemeinde, hier im Besonderen im Gewerbegebiet im Gemeindeteil Dornach, nicht Halt.

In der Zeit von September bis Dezember 2015 wurden in den kurzfristig eingerichteten Notunterk├╝nften der Regierung von Oberbayern bis zu 15.000 Personen versorgt.
Ohne die Hilfe all der ehrenamtlichen Helfer w├Ąre dies nie m├Âglich gewesen!

Mein herzlichster Dank nochmal an dieser Stelle!

Durch die vom Gemeinderat am 28.09.2015 beschlossene Resolution sowie intensive Verhandlungen konnten wir eine langj├Ąhrige Erstaufnahmeeinrichtung mit bis zu 1.000 Personen verhin-dern.

Gleichzeitig bot die Gemeinde mit der Zusage, eine ├ťberbr├╝ckungsunterkunft ├╝ber den Winter f├╝r bis zu 450 Personen zu dulden (die bis 31.05.2016 verl├Ąngert wurde), der Regierung von Oberbayern erhebliche Unterbringungsm├Âglichkeiten ├╝ber die Wintermonate an.
In der einstimmigen Resolution hat der Gemeinderat seine Bereitschaft erkl├Ąrt, mehr Pl├Ątze bereitzustellen, als gefordert.

Wie hat sich die Situation seither ver├Ąndert?

Der Landkreis M├╝nchen geht f├╝r 2016 weiterhin von 6.000 unterzubringenden Personen aus, von denen nach Verteilungsschl├╝ssel nach Einwohner 155 von der Gemeinde Aschheim unterzubringen sind.

In Aschheim und Dornach sind derzeit 133 Pl├Ątze f├╝r die Unterbringung von Asylbewerbern, Fl├╝chtlingen und unbegleiteten minderj├Ąhrigen Fl├╝chtlingen vorhanden. Hiervon werden derzeit etwa 90 % der Pl├Ątze genutzt.

Weitere vier dezentrale Unterbringungspl├Ątze (Wohnungen) wurden von der Regierung von Oberbayern ab 1. Oktober von Privat angemietet.

Um weitere dezentrale Unterk├╝nfte zur Verf├╝gung zu stellen, hat die Gemeinde die gemeindliche Immobilie Ismaninger Stra├če 1 an den Freistaat ab Mitte September vermietet.
Zentral am Marktplatz im Schmidbauerhof werden voraussichtlich ab Oktober somit 18 - 22 Personen untergebracht werden.

Die seit Mai 2015 bestehende Container-Gemeinschaftsunterkunft im Gewerbegebiet Dornach mit ├╝ber 80 Pl├Ątzen ist derzeit bis Ende des Jahres 2016 vom Landratsamt genehmigt. Eine Erteilung des gemeindlichen Einvernehmens auf Verl├Ąngerung der Anlage wurde bis maximal 31.12.2019 vom Gemeinderat beschlossen und dem Landratsamt weitergeleitet. Eine Verl├Ąngerung wurde bisher nicht beantragt.
Diese Gemeinschaftsunterkunft z├Ąhlt momentan - genauso wie die Traglufthallen in anderen Kommunen des Landkreises - als Notquartier. Der Landkreis hat erkl├Ąrt, die Traglufthallen schnellstm├Âglich r├Ąumen zu wollen. Die Gemeinde hat somit
1.  noch nicht ihre Quote erf├╝llt und
2.  sicherzustellen, dass beim Wegfall der Containeranlage in Dornach die ├╝ber 80 Pl├Ątze
an anderer Stelle zur Verf├╝gung stehen.
Um f├╝r die zuk├╝nftigen Aufgaben der Unterbringung von Schutzsuchenden ger├╝stet zu sein, werden die Arbeiten zur Umsetzung des Gemeinderatsbeschlusses vom 14. April 2016 zum Bau einer Gemeinschaftsunterkunft am Standort Alpenstra├če (FlNr. 224/39/siehe Plan) weiter vorangetrieben.

Nach genehmigtem Bauantrag beim Landratsamt M├╝nchen werden dort insgesamt 14 ÔÇ×Mobile CubesÔÇť (wiederversetzbare Betonfertigteilelemente) aufgestellt, von welchen 4 Einheiten in der Erdgeschosslage als barrierefrei ausgebaute Wohneinheiten und 2 als Sozialr├Ąume erstellt werden.

Als Bauherr wird die Bauservice GmbH der Baugesellschaft M├╝nchen-Land fungieren.

Die Fertigstellung dieser Anlage ist f├╝r Ende 2016 / Anfang 2017 geplant.

Der Antrag auf Anmietung wurde vom Landratsamt M├╝nchen schon bei der Regierung von Oberbayern gestellt. In diesem Antragsverfahren wird auch die Anzahl der unterzubringenden (maximal 48) Personen ermittelt.

Die Gemeinde hat bewusst auf die Beantragung ├Âffentlicher und zweckgebundener Zusch├╝sse verzichtet, um auch eine Vermietung unabh├Ąngig der Asylsituation gew├Ąhrleisten zu k├Ânnen.

Mir als B├╝rgermeister ist durchaus bewusst, dass wir durch die dezentrale Unterbringung der Schutzsuchenden nicht den einfachen, sondern den mit vielen Nachbarkontakten sicherlich komplizierteren, aber auf Dauer in meinen Augen besten Weg der Integration gehen werden!

Ich bitte weiter um Ihre Mithilfe, diese Herausforderung zu bew├Ąltigen!

Thomas Glashauser
1. B├╝rgermeister


Asylbewerberunterbringung in Aschheim
Der Gemeinderat hat in seiner ├Âffentlichen Sitzung am 16.06.2016 nach ausf├╝hrlicher Diskussion mehrheitlich folgenden Beschluss gefasst:
Der Gemeinderat beschlie├čt die Erstellung einer Gemeinschaftsunterkunft mit zw├Âlf Modulen f├╝r Wohnen und zwei Modulen f├╝r Gemeinschaftsnutzung (Waschmaschinen/ B├╝ro/ Aufenthalt) in der im Plan vorgelegten Form am Standort Flurst├╝ck 224/ 39 (Alpenstra├če am Parkplatz gegen├╝ber Pflegeheim). Der genaue Standort auf dem Flurst├╝ck wird nach Mutterbodenabtrag vom Bau- und Umweltausschuss festgelegt.

Informationen finden Sie unter helferkreis-aschheim.de


Resolution der Gemeinde Aschheim vom 28.09.2015


Liebe Mitb├╝rgerinnen und Mitb├╝rger aus Aschheim und Dornach,

der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 25.02.2016 zur Asylbewerberunterbringung in unserem Gemeindegebiet beraten. Vorausgegangen waren intensive, konstruktive Gespr├Ąche in Klausurtagungen des Gemeinderates, die ein gemeinsames Ziel verfolgten: Dezentrale Unterbringung von Asylbewerbern und Fl├╝chtlingen in unserem Gemeindegebiet!
Von den nach der weiterhin g├╝ltigen Prognose des Landratsamtes M├╝nchen, Stand 04.02.2016, bis Ende 2016 im Landkreis unterzubringenden 9.000 Asylbewerbern und Fl├╝chtlingen, entfallen auf die Gemeinde Aschheim 231 unterzubringende Personen.

Einstimmiger Beschluss des Gemeinderates vom 25.02.2016:

ÔÇ×Der Gemeinderat beschlie├čt,

  • eine Fortf├╝hrung der ├ťberbr├╝ckungsunterkunft am Einsteinring 30 in Dornach ├╝ber den 31.05.2016 hinaus ist seitens der Gemeinde Aschheim entsprechend der Resolution vom 28.09.2015 nicht vorgesehen;
  • sofern ein Antrag auf Verl├Ąngerung der Containeranlage an der Karl-Hammerschmidt-Stra├če eingeht, hierf├╝r die Erteilung des gemeindlichen Einvernehmens maximal bis zum 31.12.2019 in Aussicht zu stellen;
  • folgende gemeindeeigene Grundst├╝cke in bebautem Zustand f├╝r die weitere dezentrale Asylbewerberunterbringung in Aschheim vorzusehen:

    1. Priorit├Ąt:
    FlNr. 227/45 sowie die angrenzenden gemeindeeigenen Flurst├╝cke (am verl├Ąngerten
                        Herzogstandbogen)
    FlNr. 244/9 (ehemalige Squashhalle Am Sportpark)

    2. Priorit├Ąt:
    FlNr. 1523/14 (k├╝nftige Kindergartenfl├Ąche s├╝dl. Abfanggraben)
    FlNr. 244/Teilfl. (k├╝nftige Wohnbaufl├Ąche an der Jedovnicestra├če);
  • R├Ąumlichkeiten im Geb├Ąude Ismaninger Stra├če 1 dem Landratsamt M├╝nchen zum Zwecke der Asylbewerberunterbringung anzubieten;
  • beauftragt den 1. B├╝rgermeister und die Verwaltung, mit der Pr├╝fung einer m├Âglichen Bebauung auf den gemeindeeigenen Grundst├╝cken und
  • beauftragt den 1. B├╝rgermeister, mit Privateigent├╝mern bei in Betracht kommenden Grundst├╝cken Gespr├Ąche zu f├╝hren und hier├╝ber den Gemeinderat in einer der n├Ąchsten Sitzungen zu unterrichten.ÔÇť

Allen Gemeinderatsmitgliedern, aber auch mir als B├╝rgermeister ist durchaus bewusst, dass wir durch diese Art der Unterbringung von Schutzsuchenden nicht den einfachen, sondern den mit vielen Nachbarkontakten sicherlich komplizierteren, aber auf Dauer in unseren Augen besten Weg der Integration schaffen werden.

Wir bitten um Ihre Mithilfe, diese Herausforderungen zu bew├Ąltigen!

Thomas Glashauser
1. B├╝rgermeister, im Namen des Gemeinderates