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GEOTHERMIE – NAHWÄRMEVERSORGUNG FÜR ASCHHEIM |
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Artikel im Ortsnachrichtenblatt der Gemeinde Aschheim zur Bohrplatzeinweihung am 12.09.2008 [373 KB]
AFK Geothermie GmbH im Internet:
www.afk-geothermie.de
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AFK Geothermie GmbH
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Personelle Veränderung / Termin für den Bohrbeginn steht fest
Für das gemeinsame Geothermieprojekt der Gemeinden Aschheim, Feldkirchen und Kirchheim wurde nach wichtigen Vorbereitungen als Betriebsform eine Kommunale GmbH gegründet, in der die 3 Gemeinden integriert sind.
Zum Geschäftsführer der AFK GmbH wurde Herr Elmar Burgard bestellt.
Nunmehr hat sich ergeben, dass Herr Burgard aus persönlichen familiären Gründen diese Aufgabe nicht weiterführen kann. Deshalb wird zum nächstmöglichen Zeitpunkt ein neuer Geschäftsführer eingestellt.
Um das Projekt in gewohnter Weise fortzusetzen, wird kurzfristig und vorübergehend in bisher bewährter Weise die Aufgabe von den drei Umweltbeauftragten im Auftrag der 3 Bürgermeister weitergeführt; direkter Ansprechpartner ist derzeit Herr Fröhlich.
Der Bohrplatzbau beginnt im Juli 2008. Der Beginn der Bohrarbeiten wird für Ende August/Anfang September 2008 vorgesehen.
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Arbeitsgemeinschaft zur Aufsuchung von Erdwärme
Arbeitsgemeinschaft zur Aufsuchung von Erdwärme im Erlaubnisfeld Ascaim GbR
Präsentation "Arbeitsgemeinschaft zur Aufsuchung von Erdwärme imErlaubnisfeld Ascaim GbR" [1.408 KB]
3. Interkommunaler Arbeitsausschuss Geothermie Fragebogenaktion
Nach der symbolhalten gemeinsamen Gemeinderatssitzung der drei Gemeinden Aschheim, Feldkirchen und Kirchheim am 19. Juni 2007 in Aschheim wurde in Kirchheim die Realisierung des gemeinsamen Geothermieprojektes mit Auftragsvergaben, Ausschreibungsvorhaben und Stellenausschreibungen durch den interkommunalen Arbeitsausschuss der Gemeinden Aschheim, Feldkirchen und Kirchheim fortgeführt, auf den nun die weitere Arbeit aufgebaut werden kann. Beschlossen wurde u.a. eine Fragebogenaktion durchzuführen. Neben einem Infoblatt, dass umfassend über das große Umweltprojekt der Gemeinden Aschheim, Feldkirchen und Kirchheim informiert wird den Grundstückseigentümern, Eigentümern von Eigentumswohnungen ein Fragebogen von der zuständigen Gemeinde Aschheim, Feldkirchen bzw. Kirchheim in der 31. Kalenderwoche zugesandt.
Wir bitten alle Grundstückseigentümer sich an der Fragebogenaktion zu beteiligen:
Die Fragebogenaktion dient dazu Informationen über eventuelle Anschlusswünsche der Grundstückseigentümer zu erlangen und die Planung des Nahwärmenetzes, insbesondere Trassenlegung im Bereich der kommunalen Straßen und Wege, zu konkretisieren. Die freiwilligen Angaben aus dem ausgefüllten Fragebogen weren zur Auswertung an die Arbeitsgemeinschaft zur Aufsuchung von Erdwärme im Erlaubnisfeld Ascaim GbR (Beteiligte: Gemeinde Aschheim, Feldkirchen und Kirchheim) weitergegeben. Die freiwilligen Angaben im Fragebogen dienen nur der Planung und haben keine vorvertragliche Bindung zur Folge.
Infoblatt [245 KB]
Fragebogen [162 KB]
Erste Gemeinsame Gemeinderatssitzung der Gemeinden Aschheim, Feldkirchen und Kirchheim
Resolution für das bayernweit 1. interkommunale Geothermieprojekt Aschheim, Feldkirchen und Kirchheim wurde unterzeichnet
Zum ersten Mal haben sich in Bayern 3 Gemeinden für ein gemeinsames Geothermieprojekt zusammen geschlossen. Am Dienstag den 19.06.2007 begrüßte Helmut J. Englmann als Vorsitzender des interkommunalen Arbeitsausschusses die Bürgermeister und Gemeinderäte der beteiligten Gemeinden Aschheim, Feldkirchen und Kirchheim zu einer „fast historischen Sitzung“ im Kulturellen Gebäude der Gemeinde Aschheim. So einstimmig wie sich die Ratsgremien aller Kommunen vor kurzem für die Teilnahme am Geothermieprojekt claim ascaim entschieden haben, so einstimmig nahmen sie nun die Resolution an und die Bürgermeister unterschrieben das Dokument.
Die Bürgermeister Helmut J. Englmann (Aschheim), Leonhard Baumann (Feldkirchen) und Heinz Hilger (Kirchheim) betonten die Einstimmigkeit aller Beschlüsse in den 3 Gemeinderäten. Helmut J. Englmann wies darauf hin, dass die 3 Kommunen bereits viele wichtige Dinge gemeinsam angepackt haben, wie etwa den Bau der neuen Realschule St. Emmeram in Aschheim oder das Gymnasium Kirchheim bzw. dessen Erweiterung sowie gemeinsam in Einrichtungen, wie z.B. in der VHS im Osten des Landkreises München, vertreten sind. Das Geothermieprojekt sei „eine neue, große Herausforderung“, die man miteinander meistern wolle. Wichtig sei dabei, die Bürger auf dem Weg der Realisation mitzunehmen. Als nächsten Schritt kündigte Helmut J. Englmann für 24.7.2007 um 18.30 Uhr in Kirchheim die nächste Sitzung des interkommunalen Arbeitsausschusses an. Dabei geht es unter anderem um die Auftragsvergabe für die Detailplanungen zu den Bohrungen und um eine Fragebogenaktion unter den Bürgern und Gewerbebetrieben. Zwischenzeitlich hat Helmut J. Englmann auch bei den zuständigen bayerischen Ministerien und auch Bundesministerien um Zuschüsse für das Geothermieprojekt angefragt.
Feldkirchens Bürgermeister Leonhard Baumann betonte, dass es „in der Zukunft keine Alternative zur Geothermie gibt“. Es gelte deshalb die geologische Chance zu nutzen, denn „wir haben es in der Hand etwas für die Umwelt und für die nachfolgenden Generationen zu tun.“ Optimistisch zeigte sich auch Kirchheims Bürgermeister Heinz Hilger: „Wir werden’s mit Sicherheit gemeinsam schaffen.“
Vertreter der Fachbüros Erdwerk GmbH (Geologie/Bohrtechnik), Kess GmbH (Versorgungstechnik) und Augusta Unternehmensberatung GmbH (Wirtschaftlichkeit) schilderten kurz das Geothermieprojekt zur umweltfreundlichen und dauerhaft gesicherten Wärmeversorgung in den 3 Gemeinden: Aus 2000 bis 2200 m Tiefe soll mit 2 Bohrstellen im Claim Ascaim 82 bis 85 Grad heißes Wasser gefördert werden. Die Fördermenge wird 40 bis 65 Liter pro Sekunde betragen. Die Gesamtinvestition für das Geothermieprojekt beläuft sich auf rund 80 Millionen € in 30 Jahren. Je nach Anschlussgrad können bis zu 100 % der Kunden mit Geothermie-Wärme versorgt werden. Mittellasten werden mit Biomasse abgedeckt. Für die Kunden zahlt sich das Heizen mit Geothermie aus: Ein durchschnittliches Einfamilienhaus zahlt für die Geothermieversorgung weniger als bei einer entsprechenden Versorgung mit Gas. Der Zeitplan für das Geothermieprojekt sieht vor: Gründung der interkommunalen GmbH im Spätherbst 2007, die Bohrungen ab Mitte 2008, im Herbst 2008/Frühjahr 2009 sollen die Leitungen verlegt werden, im Sommer 2009 sollen die ersten Hausanschlüsse erfolgen. Die Wirtschaftlichkeit des Geothermieprojektes wurde bereits bestätigt: In 12 bis 15 Jahren sollen erstmals schwarze Zahlen geschrieben werden und in rund 25 Jahren die Projektamortisation erreicht sein.
Resolution [538 KB]
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v.l.n.r. Umweltreferent Thomas Fröhlich (Gmd. Aschheim) beim Vortrag der Resolution Umweltreferent Klaus Pitterle (Gmd. Feldkirchen)
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v.l.n.r. 1. Bürgermeister Leonhard Baumann (Gmd.Feldkirchen), 1. Bürgermeister Helmut J. Englmann (Gmd. Aschheim) 1. Bürgermeister Heinz Hilger (Gmd. Kirchheim) beim Unterzeichnen der Resolution
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v.l.n.r. 1. Bürgermeister Leonhard Baumann (Gmd.Feldkirchen), 1. Bürgermeister Helmut J. Englmann (Gmd. Aschheim) 1. Bürgermeister Heinz Hilger (Gmd. Kirchheim) stoßen auf den Erfolg des Projektes mit Mineralwasser an
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1. INTERKOMMUNALER ARBEITSAUSSCHUSS GEOTHERMIE
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