Erstes Zusammentreffen des interkommunalen Arbeitsausschuss Geothermie der Gemeinden Aschheim, Feldkirchen und Kirchheim
Die Gemeinde Aschheim hat den claim ascaim zum Aufsuchenvon Erdwärme vom Bayerischen Wirtschaftsministerium am 17.10.2005 zugesprochen bekommen.
Die Gemeinde Aschheim hat den Nachbargemeinden Feldkirchenund Kirchheim angeboten sich bei der Aufsuchung und Nutzung der Erdwärme zu beteiligen
Am 28.2.2007 tagte im Rathaus der Gemeinde Aschheim erstmals der interkommunale Arbeitsausschuss Geothermie der Gemeinden Aschheim, Feldkirchen und Kirchheim. Aschheims 1. Bürgermeister Herr Helmut J. Englmann begrüßte zu diesem „historischen Augenblick“ die Bürgermeister und Gemeinderatsvertreter aus Aschheim, Feldkirchen und Kirchheim sowie deren Vertreter und die beteiligten Ingenieurbüros. Der Ausschuss umfasst insgesamt 9 stimmberechtigte Personen. Jede Gemeinde ist mit 1/3 am Arbeitsausschuss beteiligt Den Vorsitz hat der 1. Bürgermeister der Gemeinde Aschheim Herr Helmut J. Englmann seine Stellvertreter sind der 1. Bürgermeister der Gemeinde Feldkirchen Herr Leonhard Baumann und der 1. Bürgermeister der Gemeinde Kirchheim Herr Heinz Hilger
Festgelegt und beschlossen wurden u.a. folgende Punkte:
Beaufragung eines betriebswirtschaftlichen Simulationsmodells: Nach Vorliegen des beauftragten gesamtbetriebswirtschaftlichen Gutachtens (voraussichtlich im April 2007) sollen sich die Gemeinden auf Empfehlung des interkommunalen Arbeitsauschusses Geothermie im Mai/Juni 2007 entscheiden ob sie sich am Geothermieprojekt im Erlaubnisfeld/claim ascaim beteiligen.
Förderbohrung: Die Förderbohrung liegt zentral zwischen den bebauten Ortsbereichen Aschheim, Feldkirchen und Kirchheim südlich der Gemeinde- verbindungsstraße Aschheim – Kirchheim, westlich der A99.
Reinjektionsbohrung: Die Reinjektionsbohrung liegt nördlich des Abfanggrabens, westlich der A99.
Vorbereitung/Gründung einer interkommunalen GmbH Der Arbeitsausschuss soll die Gründung einer geeigneten interkommunalen Unternehmensform zur Aufsuchung und Nutzung von Erdwärme im Erlaubnisfeld/claim ascaim vorbereiten.
Es ist geplant eine interkommunale GmbH im Spätherbst 2007 zu gründen.
Bohrbeginn:Bei einer weiteren positiven Gesamtbetrachtung des Geothermieprojektes könnte voraussichtlich der Bohrbeginn im ersten Halbjahr 2008 erfolgen; gleichzeitig würde mit dem Aufbau eines Nahwärmenetzes begonnen werden.
Hinweis: Die entstehende und gespeicherte Wärmeenergie soll nach derzeitigem Stand der Planungen vorrangig als Energiequelle zur Nahwärmeversorgung (Heizung und Warmwasser) von Wohngebäuden, Siedlungen, öffentlichen - und gewerblichen Gebäuden genutzt werden. Bitte berücksichtigen Sie bei Ihren Planungen (Neubau bzw. Ersatz vorhandener Wärmeerzeugungsanlagen), dass für Ihren Heiz- und Warmwasserbedarf voraussichtlich ab Frühjahr 2009 zukünftig eine saubere und nachhaltige Nahwärmeversorgung zur Verfügung stehen wird.
(Foto Bogenhausener Anzeiger) Von links nach rechts Herr Dipl. Ing. Stefan Schubert Ing., Büro Kess
bei der Übergabe des Rahmenterminplanes an
Herrn 1. Bürgermeister Leonhard Baumann, Gemeinde Feldkirchen,
Herrn 1. Bürgermeister Helmut J. Englmann, Gemeinde Aschheim und
Herrn 1. Bürgermeister Heinz Hilger, Gemeinde Kirchheim