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Bundesgartenschau 2005

UMWELTSCHUTZMAßNAHMEN

NATUR UND LANDSCHAFT

- Ankauf von Wald und landwirtschaftlichen Flächen für die Renaturierung und den Arten- und Biotopschutz
- Erwerb des Naturschutzgebietes "Vogelfreistätte"
- Erwerb von größeren landwirtschaftlichen Flächen südlich des Speichersees zur Reanaturierung
- Wiederherstellung früher vorhandener Alleen
- Wiederherstellung früher vorhandener Bäche (Hachinger Bach, Aschheimer Bach, Mühlbach)
- Anpflanzungen von Hecken
- westliche Erweiterung des Gemeindewaldes
- Teilnahme der Gemeinde Aschheim an der BUGA 2005
- Ökokonto: Die Gemeinde Aschheim hat bereits im Jahr 1998 damit begonnen, zum Ausgleich von Baumaßnahmen ein Ökokonto aufzubauen, das laufend fortgeschrieben wird. Ein wichtiges Ziel dabei ist die Anpflanzung von Grüninseln in der freien Landschaft.


 
Im Jahr 2010 erfolgten Neuanpflanzungen    
80 Bäume   ab einer Höhe von 2,00 m / 4,50 m  
30 Sträucher  bis zu einer Höhe von 2,00 m 



 

BUGA Projekt der Gemeinde Aschheim

Renaturierung des
ehemaligen Hachinger Baches / Aschheimer Baches /
Mühlbaches
Infolge des Baus des Speichersees und des Abfanggrabens
um 1927 wurde das Grundwasser in diesem Einzugsbereich
stark gesenkt. Dadurch sind zahlreiche früher vorhandene Bäche
versiegt, so auch das Endstück des Hachinger Baches, der in
den Aschheimer Bach / Mühlbach mündete.
Der gemeindliche Bauhof renaturiert Teilbereiche dieser
ehemalige Bachläufe.
Ein Stück der Geschichte der Landschaft Aschheims wird
somit wiederbelebt.


 

Hachinger Bach

ENERGIE- UND KLIMASCHUTZ

Bürgersolarkraftwerke

- Errichtung des Bürgersolarkraftwerkes
Aschheim I:
(Leistung 29,4 kWp, 242 qm; Solarzellenfläche, Stromertrag ca. 27.000 kWh/a)
auf der gemeindlichen Vereinslagerhalle Industriestraße 40. 14 Aschheimer Bürger und die Gemeinde haben sich an dem Projekt zur dezentralen Stromerzeugung beteiligt.
Seit 19.12.2005 wird Strom in das öffentliche Stromnetz eingespeist.

- Errichtung des Bürgersolarkraftwerkes Aschheim II:
(Leistung 21 kWp, 173 qm; Solarzellenfläche, Stromertrag ca. 17.800 kWh/a)
auf der gemeindlichen Reithalle des Teichgutes Birkenhof. 9 Aschheimer Bürger und die Gemeinde haben sich an dem Projekt zur dezentralen Stromerzeugung beteiligt.
Seit 27.07.2006 wird Strom in das öffentliche Stromnetz eingespeist.

- Errichtung des Bürgersolarkraftwerkes Aschheim III:
(Leistung: 17,64 kWp, 145 qm Solarzellenfläche, Stromertrag ca. 17.200 kWh/a)
auf der Gerätehalle II am gemeindlichen Bauhof, Kopernikusstraße 8.
8 Bürger und die Gemeinde haben sich an dem Projekt zur dezentralen Stromerzeugung beteiligt.
Seit 26.11.2007 wird Strom in das öffentliche Stromnetz eingespreist.

Die Solarkraftwerke München Land GmbH (SKML) installiert und verwaltet die Photovoltaikanlagen.

- Errichtung eines Solarparks 2011 nach Zustimmung der Regierung von Oberbayern.




Geothermie
Die Gemeinde Aschheim hat mit Schreiben vom 04.08.2005 den Antrag auf Erteilung einer bergrechtlichen Erlaubnis zur Aufsuchung von Erdwärme gestellt.
Die erschlossene Erdwärme soll vorrangig für die geothermische Wärmeversorgung von Wohngebäuden und gewerblichen Gebäuden genutzt werden.


 
17.10.2005:  Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie
erteilt der Gemeinde Aschheim die Erlaubnis Erdwärme (claim Ascaim) aufzusuchen. 
28.02.2007:  Erster interkommunaler Arbeitsausschuss Geothermie der Gemeinden Aschheim,
Feldkirchen und Kirchheim im Rathaus der Gemeinde Aschheim. 
24.04.2007:  In der 2. interkommunalen Arbeitsausschusssitzung Geothermie im Rathaus der
Gemeinde Feldkirchen unterzeichneten die Ersten Bürgermeister der Gemeinden Aschheim,
Feldkirchen und Kirchheim die „Vereinbarung über die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft der
Gemeinden Aschheim, Feldkirchen und Kirchheim zur Vorbereitung der Aufsuchung von
Erdwärme im Erlaubnisfeld Ascaim“.  
19.06.2007:  In der 1. gemeinsamen Gemeinderatssitzung der Gemeinden Aschheim
Feldkirchen und Kirchheim wurde die Resolution zur Gründung einer interkommunalen
GmbH zur Aufsuchung und Nutzung von Geothermie verabschiedet. 
09.08.2007:  Fragebogenaktion an alle Haus- und Wohnungseigentümer der drei Gemeinden. 
17.09.2007:  EU- weite Ausschreibung der zwei Tiefenbohrungen (je ca. 2200 m unter Geländeoberkante). 
21.12.2007:  Ausschreibung der Planungsleistungen Nahwärmenetz und Projektsteuerung 
14.01.2008:  In der 2. gemeinsamen Gemeinderatssitzung der Gemeinden Aschheim, Feldkirchen und
Kirchheim stimmten die einzelnen Gemeinderäte dem Gesellschaftervertrag für die
Gründung der interkommunalen GmbH zu. 
13.03.2008:  Notarielle Eintragung der AFK-Geothermie GmbH. 
14.04.2008:  9. Arbeitsausschusssitzung der Gemeinden Aschheim, Feldkirchen und Kirchheim.  
01.05.2008:  Anstellungsbeginn des Geschäftsführers der AFK-Geothermie GmbH.
Sitz der AFK-Geothermie GmbH: Schmidbauernhof Ismaninger Straße 1, 85609 Aschheim. 
07/2008:  Voraussichtlicher Bohrbeginn der Förderbohrung.  
ab Mitte 2009   sind erste Hausanschlüsse an das Geothermienahwärmenetz vorgesehen. 



 

Freiwillige Energiesparförderprogramm für den Wohnungsbau:

Fördermaßnahmen:

Alt- und Neubauten:
- Solaranlagen
- Photovoltaikanlagen

Altbauten:
- Wärmedämmung
- Infrarotaufnahme
- Verleih von Strommessgeräten an Bürger für die Ermittlung des Stromverbrauchs von Haushaltsgeräten
- Errichtung von Sonnenkollektoranlagen auf 11 kommunalen Gebäuden
- Errichtung von Photovoltaikanlagen auf fünf kommulalen Gebäuden sowie Betrieb von zwei Brunnen mittels Photovoltaik
- Installation eines Kleinblockheizkraftwerkes in der Grundschule Aschheim

Die Gemeinde Aschheim hat seit April 1995 bis Dezember 2009 ca. 791.000,00 € an Zuschüssen ausbezahlt.
Das Energiesparförderprogramm der Gemeinde Aschheim hat ein Gesamtinvestionsvolumen für die heimische Wirtschaft und das Handwerk in Höhe von ca. 7,06 Mio. € ausgelöst (Stand 12/2009).


BEBAUUNGSPLAN

- Begrünung von Flachdächern und fensterlosen Wandflächen
- Stellplätze mit Rasenpflaster, unterbrochen mit Baumanpflanzungen
- Ortsrandeingrünung


ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

- Lehrbienenhaus

Im Jahr 1996 wurde in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Aschheim,
der Volkshochschule im Osten des Landkreises München
(VHS OLM) und einem Aschheimer Imker das Lehrbienenhaus
errichtet.
Zweck des Lehrbienenhauses ist es, Kindern und
Erwachsenen den Beitrag der Bienen für die Erhaltung der
Artenvielfalt sowie den Alltag eines Bienenvolkes einmal aus der
Nähe zu vermitteln.



 
 

- Tierbeobachtungshaus

Westlich des Gemeindewaldes befindet sich das in
Zusammenarbeit mit der Gemeinde Aschheim und des Landesbundes
für Vogelschutz 1997 errichtete Tierbeobachtungshaus mit
Nistkästen für Vögel, Behausungen für Bienen, Wespen und
Hornissen sowie Futter- und Überwinterungskästen für Igel.
Vom Inneren des Hauses kann man die Tiere durch Glasscheiben
beobachten.
Ganzjährige Besichtigung nach Absprache mit Herrn Bartl
Tel.: 089/ 903 74 36



 
 

- Filmdokumentation über den Aschheimer Speichersee mit Fischteichen und Isarkanal

EU Vogelschutzgebiet und Ramsargebiet
Ein Jahr lang hat der Aschheimer Dokumentarfilmer Christian Herrmann zusammen mit dem Ornithologen
Dr. Helmut Rennau und einem Team des Bayerischen Rundfunks das Leben am Aschheimer Speichersee beobachtet. Die Dokumentation berichtet z.B. über den seltenen Zwergsäger, die Kinderstube der Schwarzhals-taucher, über die Kormorankolonie oder auch den Liebestanz der Eintagsfliegen.
Der Film aus der Sendereihe „Welt der Tiere“ „Zwischenstopp in Oberbayern – Zugvögel an der A 99“ kann in der Gemeindebücherei als DVD bzw. VHS ausgeliehen werden.


 

- Film: „Radln rund um Aschheim“

Der RadlRing rund um München mit seinen Themenrouten führt auch durch die Gemeinde Aschheim.
Hierzu entstand ein Film mit Luftbild- und Bodenaufnahmen in Zusammenarbeit mit Herrn Christian Herrmann und ein Faltblatt „Radln rund um Aschheim". Der Film ist in der Gemeindebücherei und Gemeindekasse käuflich zu erwerben.


 

- Forstrevier Aschheim

Am 30.05.2007 wurde das neue Forstrevier mit Sitz im Schmidbauernhof, Ismaninger Straße 1 eröffnet.
Herr Förster Matuschek steht für alle Fragen und Probleme um den Wald als ortsnahmer Ansprechpartner zur Verfügung und übernimmt somit die wichtige Vermittlerposition zwischen Waldbesitzern, Gemeinden und Bürgern zum Wohle des Waldes. Alle Schulen, Kindergärten, Horte und Kindertagesstätten können auch auf den Förster zugehen, um eine Waldführung zu vereinbaren.

Besichtigungsmöglichkeit, Herr Matuschek, Tel.: 089/ 90 77 51 02


 

- Mitfahrzentrale

Als Service für unsere Bürger, Ergänzung zum ÖPNV, Beitrag zum Umweltschutz hat sich die Gemeinde Aschheim an der Online-Mitfahrzentrale (MIFAZ) seit Oktober 2005 beteiligt. Die Internetseite kann unter www.mifaz.de/aschheim genutzt werden. Die Internetseiten sind übersichtlich gestaltet und dienen als Kommunikationsbasis für das Anbieten bzw. Suchen von Mitfahrgelegenheiten. Angeboten und gesucht werden können sowohl einmalige wie auch regelmäßige Mitfahrgelegenheiten. Die Nutzung der MIFAZ ist für Fahrer und Mitfahrer kostenfrei. Die Fahrkostenbeteiligung wird zwischen Fahrer und Mitfahrer festgelegt und ist unabhängig von der MIFAZ zu klären. Bürger die keinen Zugang zum Internet haben können den Internetzugang der Gemeindebücherei Aschheim nutzen.


 
 

- 21. Aschheimer Umwelttage

Die Aschheimer Umwalttage finden künftig alle 2 Jahre statt.
Die 21. Aschheimer Umwelttage fanden am 10. Oktober 2010 statt.
Die nächsten 22. Aschheimer Umwelttage sind voraussichtlich am Sonntag, 7. Oktober 2012




ABFALLWIRTSCHAFT

Restmüll: 14-tägige Leerung
Für jedes anschlusspflichtige Grundstück muss für Bewohner (Haupt- oder Nebenwohnsitz) in Privathaushalten mindestens folgende Restmüllkapazität bei 14-tägiger Leerung bereit stehen:


 
bis einschließlich  2 Personen    40 l  
bis einschließlich   4 Personen    60 l  
bis einschließlich   6 Personen    80 l  
bis einschließlich   8 Personen  120 l  
über  8 Personen pro Person zusätzlich    10 l  
Folgende Behältnisse werden gestellt:     
40 l, 60 l, 80 l, 120 l, 1.100 l      



 
Für alle Einrichtungen - außer privaten Haushaltungen - wird gemäß § 7 Satz 4 GewAbfV die mind. erforderliche Restmüllkapazität pro Woche nach folgenden Grundsätzen ermittelt:      
Krankenhäuser, Kliniken und ähnliche Einrichtungen   7,5 l   pro Bett 
Schulen, Kindereinrichtungen und ähnl. Einrichtungen  1,0 l   pro Kind / Aufsichtspersonal 
Öffentliche Verwaltungen, Geldinstitute und ähnl. Einrichtungen  4,0 l   pro Beschäftigten 
Gaststättenbetriebe, Imbisse und ähnl. Einrichtungen  10,0 l   pro Beschäftigten / Inhaber 
Beherbergungsbetriebe, Hotels und ähnl. Einrichtungen   5,0 l   pro Bett 
Sonstiges   10,0 l  pro Beschäftigten  
Die Literzahlen verdoppeln sich bei 14-tägiger Leerung.
Folgende Restmüllbehältnisse werden gestellt: 40 l, 60 l, 80 l, 120 l, 1.100 l
 
   



 

Biotonne: 7-/14-tägige Leerung

Durch die Nutzung der Biotonne wird eine Reduzierung des Restmülls erreicht. Folgende Behältnisse werden auf freiwilliger Basis gestellt: 80 l, 120 l, 240 l.

Papiertonne:
Die Gemeinde Aschheim hatte Überlegungen angestellt ob für jeden Haushalt, auf freiwilliger Basis, eine Papiertonne eingeführt werden soll.
Im Nachrichtenblatt der Gemeinde Aschheim wurden die Bürger mehrmals aufgefordert ein vorhandenes Interesse der Gemeinde mitzuteilen.
Insgesamt haben sich 60 Bürger bei der Gemeinde gemeldet. Bei ca. 3700 Haushalten entspricht das einer sehr geringen Resonanz.
Durch den inzwischen drastisch gefallenen Papierpreis ist auch eine Kostendeckende Einführung nicht möglich. Um deswegen eine Erhöhung der Müllgebühren zu vermeiden hat die Gemeinde Aschheim im Umweltausschuss entschieden von einer allgemeinen Einführung Abstand zu nehmen.

Gelbe Säcke:
Die Gelben Säcke für die Sammlung von Verkaufsverpackungen werden im 14-tägigen Turnus abgeholt.


Wertstoffhof:
Der teilüberdachte Wertstoffhof mit EDV-Gebührenerfassung und bürgerfreundlichen Öffnungszeiten ist auch Anfahrtsort des Giftmobils für die Abgabe von Problemabfällen 1 x im Monat

Unterflurwertstoffcontainer
Standorte:
Aschheim
: Watzmannstraße; Erdinger Straße; Tannenstraße,
Dornach: P+R-Anlage - Bahnhofstraße; Friedhofstraße; Amselweg.

Der oberirdische Wertstoffcontainer Kopernikusstraße soll zukünftig auch auf das Unterflursystem umgestellt werden. Weitere oberirdische Wertstoffcontainer befinden sich in der Weidach- und Uttastraße.

Geschirrmobil seit 1991
Ausleihgeschirr für private Feste

Verteilung eines jährlich erscheinenden Wertstoffkalenders und eines Infoblattes zur Abfalltrennung (s.u.).
Beide Infoblätter sind auch in der Gemeindeverwaltung und im Wertstoffhof erhältlich.


NATUR- UND LANDSCHAFT

- Ankauf von Wald und landwirtschaftlichen Flächen für die Renaturierung und den Arten- und Biotopschutz
- Erwerb des Naturschutzgebietes „Vogelfreistätte“
- Erwerb von größeren landwirtschaftlichen Flächen südlich des Speichersees zur Renaturierung
- Wiederherstellung früher vorhandener Alleen
- Wiederherstellung früher vorhandener Bäche (Hachinger Bach, Aschheimer Bach, Mühlbach)
- Anpflanzungen von Hecken
- westliche Erweiterung des Gemeindewaldes
- Teilnahme der Gemeinde Aschheim an der BUGA 2005
- Ökokonto:
Die Gemeinde Aschheim hat bereits im Jahr 1998 damit begonnen, zum Ausgleich von Baumaßnahmen ein Ökokonto aufzubauen, das laufend fortgeschrieben wird.
Ein wichtiges Ziel dabei ist die Anpflanzung von Grüninseln in der freien Landschaft.


LÄRMMINDERUNG

- Schallschutzgutachten
- Lärmschutzwälle mit Gehölzpflanzugen
- Straßen in Tieflage
- Lärmschutzwand-Wallkombination an der A 99
- Bau einer Umgehungsstraße zur Entlastung des innerörtlichen Verkehrs mit Eröffnung im Juli 2010



HUNDETOILETTEN

Aufstellen weiterer Hudetoiletten im Gemeindegebiet mit dem Ziel, dass Straßen und Gehwege sauber gehalten werden können und auch sollen!

Für nähere Informationen wenden sie sich bitte an unser Sachgebiet Umweltschutz
Verwaltung


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